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Neutrales Versicherungsbüro Lerjen & Grogg GmbH

Klare Sicht aufs Alter

Pensionsplanung im Oberwallis

Pensionsplanung heisst, Ihre drei Vorsorgequellen – AHV, Pensionskasse und private Säule 3a/3b – frühzeitig aufeinander abzustimmen. So erkennen Sie Einkommenslücken im Alter und schliessen sie rechtzeitig. Ideal beginnen Sie ab etwa 50, denn dann lassen sich Beiträge, Einkäufe und der Bezug noch wirksam steuern.

Wir begleiten Menschen aus Visp, Brig-Glis, Naters und dem ganzen Oberwallis auf dem Weg in eine gut geplante Pensionierung.

Wie funktioniert das Schweizer Vorsorgesystem mit den drei Säulen?

Die Altersvorsorge in der Schweiz steht auf drei Säulen, die unterschiedliche Aufgaben übernehmen. Erst zusammen ergeben sie ein verlässliches Einkommen nach der Pensionierung.

Wichtig zu wissen: Die ersten beiden Säulen sind in der Regel obligatorisch, die dritte ist freiwillig – und genau dort haben Sie den grössten eigenen Gestaltungsspielraum.

  • 1. Säule (AHV/IV): staatliche Vorsorge, sichert den Grundbedarf im Alter und bei Invalidität.
  • 2. Säule (BVG/Pensionskasse): berufliche Vorsorge, soll zusammen mit der AHV die gewohnte Lebenshaltung sichern.
  • 3. Säule (3a/3b): private Vorsorge, schliesst Lücken und bringt Steuervorteile (gebundene Säule 3a).

Wie erkenne ich meine Vorsorgelücke?

AHV und Pensionskasse zusammen ersetzen häufig nur etwa 60 Prozent Ihres letzten Lohns. Wer mehr gewohnt ist, spürt diese Differenz im Ruhestand deutlich – das ist die sogenannte Vorsorgelücke.

Um sie zu beziffern, vergleichen wir Ihre voraussichtlichen Renteneinkünfte mit Ihren erwarteten Ausgaben im Alter. Lücken entstehen oft durch Teilzeitarbeit, Erwerbsunterbrüche, einen späten Einstieg in die Schweiz oder fehlende AHV-Beitragsjahre.

Je früher die Lücke sichtbar wird, desto mehr Wege gibt es, sie zu schliessen – etwa über Einzahlungen in die Säule 3a oder freiwillige Pensionskasseneinkäufe.

Soll ich das Pensionskassen-Kapital als Rente oder als Kapital beziehen?

Bei der Pensionierung können Sie Ihr Guthaben aus der Pensionskasse als lebenslange Rente, als einmaliges Kapital oder als Kombination beziehen. Diese Entscheidung ist oft endgültig und braucht eine Anmeldefrist – sie gehört deshalb sorgfältig durchgerechnet.

Die Rente bietet Sicherheit und ein garantiertes lebenslanges Einkommen. Der Kapitalbezug bringt Flexibilität, Eigenverantwortung und die Möglichkeit, Vermögen zu vererben. Was besser passt, hängt von Gesundheit, Familiensituation, weiterem Vermögen und Ihrem Sicherheitsbedürfnis ab.

Häufig ist eine Mischlösung sinnvoll: ein Teil als Rente für die laufenden Fixkosten, ein Teil als Kapital für grössere Wünsche oder Reserven.

Wann sollte ich mit der Pensionsplanung beginnen?

Idealerweise beginnen Sie etwa ab dem 50. Lebensjahr. In diesem Zeitfenster lassen sich Pensionskasseneinkäufe steuerlich gestaffelt vornehmen, die Säule 3a gezielt aufbauen und Bezugsentscheide vorbereiten.

Wer früh plant, behält den Kurs in der Hand statt sich kurz vor der Pensionierung von wenigen verbleibenden Optionen leiten zu lassen. Auch eine gewünschte Frühpensionierung will Jahre im Voraus finanziert sein.

Aber auch ein späterer Einstieg lohnt sich noch – wichtiger als der perfekte Zeitpunkt ist, dass Sie überhaupt eine klare Übersicht gewinnen.

Was muss ich bei einer Frühpensionierung beachten?

Eine Frühpensionierung ist möglich, kostet aber doppelt. Erstens fallen Beitragsjahre weg, was die Renten kürzt. Zweitens beziehen Sie länger Leistungen und überbrücken oft mehrere Jahre bis zum AHV-Alter aus eigenem Vermögen.

Zu bedenken sind unter anderem die AHV-Beitragspflicht für Nichterwerbstätige bis zum ordentlichen Rentenalter, ein möglicher AHV-Rentenvorbezug mit Kürzung sowie die Überbrückung des Einkommens bis zum Renteneintritt.

Mit einer rechtzeitigen Analyse rechnen wir durch, ob und wie Ihre Frühpensionierung tragbar ist – ohne dass am Ende eine Einkommenslücke bleibt.

Was bringt mir eine unabhängige Pensionsplanung bei Lerjen & Grogg?

Als neutraler, FINMA-registrierter Broker im Oberwallis sind wir keiner Versicherungsgesellschaft verpflichtet. Wir vergleichen über 35 Anbieter und ordnen Ihre Vorsorge nüchtern ein – nah, persönlich und mit Blick auf Ihre konkrete Situation.

Die Vorsorgeanalyse im Betreuungsmandat ist für Sie kostenlos. Als Broker werden wir über die im Versicherungsvertrag enthaltene Courtage entschädigt – für Sie entsteht kein Aufpreis.

  • Gesamtübersicht über AHV, Pensionskasse und private Vorsorge
  • Berechnung Ihrer individuellen Vorsorgelücke
  • Vergleich von Renten- und Kapitalbezug für Ihre Situation
  • Begleitung bei Säule-3a-Lösungen und Pensionskasseneinkäufen

Kapitalbezug oder Rente aus der Pensionskasse?

KriteriumRenteKapitalbezug
SicherheitGarantiertes, lebenslanges EinkommenAbhängig von eigener Anlage und Verbrauch
FlexibilitätGering, feste monatliche AuszahlungHoch, freie Verwendung des Kapitals
VererbungEingeschränkt (je nach Hinterlassenenleistung)Restkapital ist vererbbar
SteuernRente wird als Einkommen besteuertEinmalige, meist reduzierte Kapitalsteuer
EignungSicherheitsbedürfnis, lange LebenserwartungEigenverantwortung, weiteres Vermögen vorhanden
Welche Bezugsform passt, hängt von Ihrer persönlichen Situation ab – oft ist eine Mischung sinnvoll.

Begriffe einfach erklärt

Drei-Säulen-System
Aufbau der Schweizer Altersvorsorge aus staatlicher (AHV/IV), beruflicher (BVG/Pensionskasse) und privater Vorsorge (Säule 3a/3b).
Vorsorgelücke
Die Differenz zwischen dem gewohnten Einkommen und den voraussichtlichen Renteneinkünften aus AHV und Pensionskasse im Alter.
Umwandlungssatz
Prozentsatz, mit dem das angesparte Pensionskassen-Kapital in eine jährliche lebenslange Rente umgerechnet wird.
Säule 3a
Gebundene private Vorsorge mit Steuervorteil; Einzahlungen sind bis zu einem jährlichen Maximalbetrag vom steuerbaren Einkommen abziehbar.
Bei der Pensionsplanung geht es nicht um das eine richtige Produkt, sondern um eine klare Übersicht. Wer früh weiss, wo die Lücken sind, hat noch alle Möglichkeiten, sie ruhig und überlegt zu schliessen.
JLJean-Claude LerjenGeschäftsleiter · Lerjen & Grogg

Häufige Fragen

Fragen zu Pensionsplanung

Die Vorsorgeanalyse im Rahmen unseres Betreuungsmandats ist für Sie kostenlos. Als unabhängiger Broker werden wir über die Courtage entschädigt, die im Versicherungsvertrag enthalten ist – ein Aufpreis entsteht für Sie nicht. So erhalten Sie eine neutrale Einordnung Ihrer Vorsorgesituation ohne finanzielles Risiko.

AHV und Pensionskasse ersetzen zusammen oft nur rund 60 Prozent des letzten Lohns. Wer im Ruhestand seinen gewohnten Lebensstandard halten möchte, hat dadurch häufig eine Lücke. Wie gross sie ist, hängt von Lohn, Beitragsjahren und Lebenssituation ab – das berechnen wir individuell für Sie.

In der Regel nicht. Der Bezug aus der Pensionskasse ist meist endgültig und an eine Anmeldefrist gebunden, die je nach Kasse mehrere Monate oder Jahre vor der Pensionierung liegt. Deshalb sollten Sie diese Entscheidung frühzeitig und gut durchgerechnet treffen.

Freiwillige Einkäufe in die Pensionskasse können Vorsorgelücken schliessen und sind steuerlich abziehbar. Ob und wann sich das für Sie lohnt, hängt von Ihrem Einkommen, dem geplanten Bezug und der Steuersituation ab. Oft ist eine gestaffelte Einzahlung über mehrere Jahre sinnvoll – das prüfen wir gemeinsam.

Idealerweise ab etwa 50 Jahren. Dann lassen sich Einkäufe, Säule 3a und Bezugsentscheide noch wirksam gestalten. Eine Frühpensionierung braucht sogar einen noch grösseren Vorlauf. Aber auch ein späterer Start lohnt sich – entscheidend ist, dass Sie überhaupt eine klare Übersicht gewinnen.

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Aktualisiert am 18. Juni 2026

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